EU - Connecting Europe Facility / Safer Internet for children

Das erste Safer Internet Programm wurde 1999 ins Leben gerufen, um Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen sowie die Selbstregulierung der Industrie und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Im Laufe der Jahre haben die Aktivitäten die Bewusstseinsbildung, die Bekämpfung illegaler Inhalte, die Filterung und die Inhaltsbeschriftung, die Einbeziehung der Zivilgesellschaft in Kinder-Online-Sicherheitsprobleme und die Schaffung einer soliden Datenbank mit Informationen über den Einsatz neuer Technologien durch junge Menschen umfasst. Seit 2015 wird die Unterstützung des Programms im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) durchgeführt.

Die Connecting Europe Facility (CEF) im Bereich Telecom ist ein wichtiges EU-Instrument zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Interaktion zwischen öffentlichen Verwaltungen, Unternehmen und Bürgern durch den Einsatz digitaler Dienstleistungsinfrastrukturen (DSIs) und Breitbandnetze. Unterstützte Projekte tragen zur Schaffung eines europäischen Ökosystems von interoperablen und miteinander verbundenen digitalen Diensten, die den digitalen Binnenmarkt unterstützen, bei.

Das spezifische Ziel des Safer Internet-Programms ist es, in allen EU-Mitgliedstaaten die Safer Internet Centers (SICs) zu unterstützen, wobei sie auf ihrer Interoperabilität mit der EU-Kernplattform und ihren Dienstleistungen aufbauen. Die SICs betreiben nationalen Plattformen, die Folgendes bieten:

  • Ein „Awareness Centre“, um die Befähigung von Kindern, Eltern und Lehrern zu fördern, das Internet optimal zu nutzen. 
  • Eine Helpline für Kinder und Jugendliche zur Unterstützung im Umgang mit schädlichen Kontakten (z. B. Grooming, Online-Missbrauch), Verhalten (z. B. Cyberbullying, Hassreden, Sexting) und Inhalte online.
  • Eine Hotline zur Meldung von Kinderpornografie.